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Zahnarzt Bielefeld, Katharina Leier

Frühbehandlung

KFO für die ganz Kleinen

Durchschnittlich beginnt die kieferorthopädische Behandlung in unserer Praxis etwa im Alter von elf Jahren, wenn die Kinder in die sechste Klasse gehen. Es ist allerdings empfehlenswert, die Zahn- und Kieferstellung bereits bei der Einschulung untersuchen zu lassen – so können wir gravierende Fehlstellungen bzw. Fehlstellungen durch Angewohnheiten wie Daumenlutschen oder eine überwiegende Mundatmung früh erkennen und behandeln. Durch die Frühbehandlung kann eine spätere Therapie oftmals erheblich vereinfacht bzw. vermieden werden.

Zu unserem Spektrum gehört die frühe Behandlung von erheblichen Anomalien wie Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalten.

Diese bei der Entwicklung Mutterleib entstehende Fehlbildung sollte in jedem Fall behandelt werden, da neben dem ästhetischen Aspekt physische Probleme eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Bei der kieferorthopädischen Betreuung ist eine Zusammenarbeit mit dem Kinderarzt und den zuständigen Fachärzten selbstverständlich.

Der Gebrauch des Schnullers über das dritte Lebensjahr hinaus, das Lutschen am Daumen oder eine überwiegende Mundatmung können die Entwicklung von Zähnen und Kiefern negativ beeinflussen. Legt das Kind die ungünstigen Angewohnheiten im frühen Kindesalter ab, bildet sich diese Fehlstellung meist noch durch das natürliche Wachstum zurück.

Zusätzlich können wir Ihrem Kind zum Beispiel eine Mundvorhofplatte bzw. den T4K® (Trainer for Kids) anpassen, die die gesunden Mundfunktionen trainieren. Wenn Ihr Kind fast ausschließlich durch den Mund atmet, sind zudem ergänzende Untersuchungen beim HNO-Arzt bzw. Logopäden empfehlenswert.

Wenn Milchzähne durch Karies oder Unfälle zu früh verloren werden, beeinträchtigen die entstehenden Lücken nicht nur das Aussehen: Die ersten Zähne fungieren als Platzhalter für die bleibenden − fehlen sie zu früh, beispielsweise durch Karies oder einen Unfall, können die verbleibenden Zähne in die Lücke „kippen“. Ist das bei Ihrem Kind der Fall, können wir einen Lückenhalter anpassen, der den Platz für den nachkommenden Zahn problemlos freihält.

Um dem Verlust vorzubeugen, sind eine frühzeitige zahnärztliche Kontrolle sowie die regelmäßige Zahnpflege ab dem ersten Zahn sehr wichtig.

Liegen bereits im Kindesalter gravierende Zahn- oder Kieferfehlstellungen vor – beispielsweise ein ausgeprägter Über-, Vor- oder Kreuzbiss −, sollten diese möglichst schon im Milchzahngebiss behandelt werden. So kann das Wachstum des Kiefers optimal zur Korrektur ausgenutzt werden.

Sie haben Fragen dazu? Gern! Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

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